Olsatal-Wanderweg
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Olsatal-Wanderweg
WeiterlesenAuch wenn die Olsa mit ihren gerade einmal 87 km nicht zu den längsten Flüssen gehört, so stellen der Fluss und sein Tal im heutigen polnisch-tschechischen Grenzgebiet doch einen wichtigen Teil des historischen Kultur- und Naturerbes dar. Heute hat der Grenzfluss, der viele kleinere Gemeinden und auch bedeutende urbane Zentren im Grenzgebiet durchschneidet – so z. B. Istebna, Třinec, Cieszyn, Český Těšín, Hażlach (Pogwizdów), Chotěbuz, Karviná oder Bohumín – vor allem eine magische Bedeutung. Er wird nicht mehr nur als eine Grenze wahrgenommen, die in geografischer wie politischer Hinsicht zwei Nationen voneinander trennt, sondern als ein Element mit einem einzigartigen kulturellen und natürlichen Potenzial.
Im Rahmen des Projekts wurden die folgenden Investitionsmaßnahmen realisiert, die erforderlich sind, um das geplante Ziel zu erreichen:
- Teilsanierung der Nachbildung einer Slawenburg in Chotěbuz-Podobora,
- Umbau eines historischen Getreidespeichers in Hażlach zum Naturforscherhaus mit einer interaktiven Ausstellung über das Naturerbe des Olsa-Tals beiderseits der Grenze, einschließlich touristischer Infrastruktur (u. a. Bau eines neuen Parkplatzes direkt am Gebäude),
- Markierung grenzüberschreitender Wege (eine lange Strecke mit ca. 80 km sowie eine kürzere mit geringerem Schwierigkeitsgrad) für Wanderer, Radfahrer und Autofahrer, die über den Archeopark und das Naturforscherhaus führen, wobei die bereits vorhandene Beschilderung der Objekte integriert wurde,
- Schaffung eines Informationssystem für polnische Touristen im auf tschechischer Seite gelegenen Archeopark bzw. für tschechische Touristen im polnischen Hażlach; Erstellung umfangreicher Informationsmaterialien (App, Reiseführer, Karten, Veröffentlichungen u. ä.),
- Einrichtung eines gemeinsamen Fahrradverleihsystems am Naturforscherhaus Hażlach und im Archeopark, das mit den Tickets für beide Objekte genutzt werden kann.
Das Projekt „Wędrówki Doliną Olzy/Toulky údolím Olše/Wandern durch das Olsa-Tal“ hat das Ziel, die touristische Attraktivität des Gebiets beiderseits der Olsa zu erhöhen, indem es bisher fehlende Teile der Infrastruktur ergänzt und sie zu einem gemeinsamen Weg verbindet.
Das gemeinsame Tourismusangebot richtet sich vor allem an Familien mit Kindern oder Senioren, die Wochenendausflüge unternehmen, ihre Freizeit aktiv gestalten wollen u. ä. Indem das Angebot zu einem Paket verbunden und zugleich für verschiedene Zielgruppen je nach Interessen und körperlicher Fitness differenziert wurde, konnte das Ziel des Projekts effektiver realisiert werden.
Ein weiterer Vorteil des Projekts: Beim Kauf eines gemeinsamen Tickets, das sowohl für das Naturforscherhaus als auch für den Archeopark in Chotěbuz-Podobora (Tschechien) gilt, kann man Fahrräder ausleihen und auf dem Olsatal-Wanderweg unser schönes polnisch-tschechisches Grenzgebiet erkunden. Der Wanderweg bietet zwei Routen: Die kürzere führt vom Naturforscherhaus über Zamarski, Cieszyn (Teschen) bzw. Český Těšín (Tschechisch-Teschen) zum Archeopark in Chotěbuz-Podobora; die längere führt über die Strecke Hażlach – Kończyce Wielkie – Dębowiec – Ochaby Wielkie – Kończyce Małe – Zebrzydowice – Petrovice u Karviné – Karviná – Chotěbuz – Český Těšín – Cieszyn – Puńców – Dzięgielów – Zamarski – Hażlach. Die Fahrräder können im Naturforscherhaus ausgeliehen und entweder dort oder im Archeopark zurückgegeben werden.